Die Aufgabe des Musikunterrichts ist es, durch Musik an der individuellen Persönlichkeitsentwicklung
der Kinder und Jugendlichen mitzuwirken, d. h., Wege zu finden, wie Kinder und Jugendliche genauso
wie Komponisten kreativ und schöpferisch denken können: „Kreativität erfordert kognitive Fähigkeiten
und insbesondere Assoziationsvermögen.“1
Musik wird hier nicht als Kunst dargestellt, sondern vielmehr als eine Reihe wissenschaftlicher
Handlungsfaktoren, die auf die Persönlichkeitsentwicklung eines Kindes einwirken. Wie man aus
Thomas A. Edisons Geschichte2 lernen kann, begannen alle Erfindungen mit Phantasie und Visionen,
die am Anfang wie eine Fata morgana – eine Wahrnehmungstäuschung – anmuteten, deren Auslöser
jedoch die Spiegelung eines real existierenden Objektes bzw. Naturereignisses ist. Dies kann man im
übertragenen Sinne wie folgt interpretieren: Die Erweckung einer Assoziation oder das Auftauchen
eines Bildes erwächst aus dem realen Erlebnis der Musik, das im menschlichen Bewusst- bzw.
Unterbewusstsein verblieben ist; es kann jederzeit reaktiviert werden. D. h., die Persönlichkeitsentwicklung
der Kinder und Jugendlichen wird aus einer ganz anderen Perspektive – die gleichzeitig unterhaltsam ist –
vorangetrieben. Somit wird das Denkvermögen der Kinder und Jugendlichen in die maximale Höhe
angehoben und dadurch erreichen sie schließlich ihr Lernziel.
Lernverlauf:
- 🕝 Erste Stunde
- Einführung: Eltern, Kinder und Lehrer wählen gemeinsam eine Lernmethode
- 🕝 Nach drei Monaten
- Bewertung: Revision oder Festlegung auf die Methode
- 🕝 Erweiterung
- Teilnahme an Wettbewerben bzw. Konzerten